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EffizienzHeizung

Heizlastberechnung: Wie groß muss die Wärmepumpe sein?

Aus Wohnfläche und Baujahr ergibt sich die Heizlast Ihres Hauses – und daraus die passende Wärmepumpen-Leistung.

Von der Redaktion effizienzheizung.de Aktualisiert am Methodik

Heizlast-Rechner

inkl. Wärmepumpen-Größe

Wohnfläche laut Grundriss (beheizt). Sanierungen folgen darunter.

Genauer rechnen – alle Angaben sind vorbelegt

Haustyp
Schon saniert?

Haken setzen, wenn nach heutigem Standard gedämmt bzw. erneuert (Werte nach GModG Anlage 7).

Region

Die PLZ wählt den nächstgelegenen Referenzort – eine Näherung. Genaue Werte je PLZ: Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe (öffnet in neuem Tab).

Für den Warmwasser-Zuschlag; 0, wenn die Wärmepumpe kein Warmwasser bereitet.

Erweitert – Geschosse, Raumhöhe, Fenster, Lüftung, Sperrzeit, U-Werte

Ausgebautes Dachgeschoss mitzählen.

Lichte Höhe, meist 2,4–2,6 m.

Dach
Unten

Nachträglich. „Schon saniert“ setzt 16 cm.

„Schon saniert“ setzt 14 cm.

„Schon saniert“ setzt 12 cm.

In % der Wohnfläche; 20 % ist die amtliche Pauschale.

Norm: 20 °C in Wohnräumen.

Meist 0 – neuere Tarife nach § 14a EnWG dimmen nur.

Üblicher Zuschlag: 0,25 kW.

Eigene U-Werte (optional, z. B. aus dem Energieausweis)

Leer lassen = Wert nach Baujahr und Sanierung. Ein eigener Wert ersetzt beides.

Gegencheck mit Ihrem Verbrauch – aus der Gas- oder Ölabrechnung

Im Bestand ist der bisherige Verbrauch oft die verlässlichere Grundlage. Am besten nehmen Sie den Mittelwert aus mehreren Jahren.

Ohne Tausenderpunkt.

0, wenn Warmwasser elektrisch erzeugt wird.

Optional, 0,5–1,0.

Üblich 1.500–2.100; wir nehmen 1.800.

Wärmepumpe auslegen nach

Rechenweg mit Ihren Werten
  1. 1. Maße Ihres Hauses (Annahmen)

    140 m² auf 2 Geschossen → Grundfläche außen 1,2 × 70,0 = 84,0 m², quadratisch 9,17 m Seitenlänge. Außenwand 205,3 m² (Geschosshöhe 2,80 m), davon Fenster 28,0 m² (20 % der Wohnfläche, amtliche Pauschale). Luftvolumen 350,0 m³.

  2. 2. Wärmeverlust über die Hülle (HT)

    BauteilFläche m²U W/(m²K)+ΔUWBfH W/K
    Außenwand177,31,00 (BAnz 2020)0,101,0195,0
    Fenster28,02,70 (BAnz 2020)0,101,078,4
    Dach/oberste Decke84,00,60 (BAnz 2020)0,100,847,0
    Kellerdecke/Boden84,01,00 (BAnz 2020)0,100,546,2

    HT = Σ Fläche × (U + ΔUWB) × f = 366,7 W/K. U-Werte: BAnz AT 04.12.2020 B1, GModG Anlage 1; Wärmebrücken und f: Jagnow/Wolff.

  3. 3. Wärmeverlust durch Lüftung (HV)

    0,34 × Luftwechsel 0,50 /h × 350,0 m³ = 59,5 W/K.

  4. 4. Heizlast

    ΔT = 20 − (−12) = 32 K. (366,7 + 59,5) W/K × 32 K = 13.637 W = 13,64 kW, also 97,4 W/m².

  5. 5. Wärmepumpe

    (Heizlast + Warmwasser) × 24/(24 − Sperrzeit), aufgerundet auf 0,1 kW (Solarbayer, DEEA). Alle Zeilen in derselben Genauigkeit:

    So ergibt sich die Empfehlung
    Heizlast13,64 kW
    + Warmwasser (4 × 0,25 kW)1,00 kW
    = Summe14,64 kW
    aufgerundet auf 0,1 kW14,7 kW

Zum Vergleich: Die VdZ-Fachregel nennt für 1969–1978 im unsanierten Zustand rund 161 W/m².

Beispiel-Ergebnis

So sieht Ihr Ergebnis aus

Heizlast
13,6kW
Spezifische Heizlast
97W/m²Einordnung: hoch
  1. sehr gut: bis 30 W/m²
  2. gut: über 30 bis 50 W/m²
  3. mittel: über 50 bis 80 W/m²
  4. hoch: über 80 bis 120 W/m² (Ihr Haus)
  5. sehr hoch: über 120 W/m²

Typisch unsaniert – Wärmepumpe möglich, Vorlauftemperatur prüfen; eine Sanierung lohnt sich.

Empfohlene Wärmepumpen-Leistung

14,7kW

Mindest-Heizleistung bei −12 °C inklusive Warmwasser. Vergleichen Sie im Datenblatt die Leistung bei Ihrer Norm-Außentemperatur, nicht die Nennleistung.

Gerechnet für dieses Beispielhaus

  • Freistehendes Einfamilienhaus, 140 m² Wohnfläche, 2 Geschosse
  • Baujahr 1969–1978, unsaniert, Fenster im Originalzustand
  • Region unbekannt (Deutschland-Mittel), Norm-Außentemperatur −12 °C
  • 4 Personen, Warmwasser über die Wärmepumpe, keine Sperrzeit

Gerechnet mit demselben Rechenkern wie der Heizlast-Rechner. Ihr Haus kann deutlich abweichen.

So rechnen wir

So rechnen wir

Verfahren
Angelehnt an DIN EN 12831-1, vereinfacht für das ganze Haus. Ersetzt keine raumweise Heizlastberechnung durch einen Fachbetrieb.
U-Werte
Nach Baualtersklasse aus der Bekanntmachung im Bundesanzeiger (BAnz AT 04.12.2020 B1); für Neubauten die Referenzwerte des Gebäudemodernisierungsgesetzes (vormals GEG).
Außentemperatur
Gerundete Richtwerte je Region nach der Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe.
Wärmepumpe
Heizlast plus Warmwasser, bei Sperrzeiten mit Zuschlag – ohne pauschalen Sicherheitsaufschlag.

Stand der Kennwerte: November 2026Zur Methodik

Rechenweg

So wird die Heizlast berechnet

Das Verfahren orientiert sich an der Norm DIN EN 12831, vereinfacht für die Vorplanung eines ganzen Hauses. Im Rechner sehen Sie jeden Schritt mit Ihren eigenen Werten.

Kurz gesagt: Wir schätzen, wie viel Wärme Ihr Haus an einem sehr kalten Tag über Wände, Dach, Fenster, Boden und die Lüftung verliert. Das ist ein Hüllflächen-Überschlag in Anlehnung an DIN EN 12831-1 für das ganze Haus. Im Rechner oben sehen Sie unter „Rechenweg mit Ihren Werten“ jeden Schritt mit Ihren eigenen Zahlen. Die hochgestellten Zahlen verweisen auf die Quellen.

1. Flächen und Volumen aus der Wohnfläche

Ohne Grundriss nehmen wir einen quadratischen Grundriss an. Je Geschoss gilt:

  • Grundfläche außen = 1,2 × Wohnfläche ÷ Geschosse
  • Außenwand brutto = 4 × √Grundfläche × Anteil an Außenluft × (Raumhöhe + 0,3 m) × Geschosse. Anteil an Außenluft: freistehend 100 %, Doppelhaushälfte/Reihenendhaus 75 %, Reihenmittelhaus 50 %
  • Fensterfläche = Fensteranteil (Standard 20 %) × Wohnfläche2. Die Außenwand netto ist Brutto minus Fenster.
  • Dach = Grundfläche (Dachboden) bzw. 1,25 × Grundfläche (ausgebautes Dachgeschoss); Boden = Grundfläche; Luftvolumen = Wohnfläche × Raumhöhe

2. Wärmeverlust über die Hülle (Transmission)

HT = Σ Fläche × (U + ΔUWB) × f

U ist der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils in W/(m²K). Für den unsanierten Bestand nehmen wir die amtlichen Pauschalwerte nach Baualter1:

U-Werte unsaniert in W/(m²K) nach Baualtersklasse
BaujahrAußenwandOberste GeschossdeckeDach (ausgebaut)KellerdeckeBodenplatteFenster
bis 19181,412,61,61,62,7
1919–19481,411,41,61,62,7
1949–19571,40,81,42,32,32,7
1958–19681,40,71,411,22,7
1969–197810,60,811,22,7
1979–19830,80,40,70,80,82,7
1984–19940,60,30,50,60,62,7
1995–20010,50,30,30,60,61,6
2002–20080,40,20,20,50,51,5
  • Neubau-Standards: U-Werte des Referenzgebäudes3 (Wand 0,28, Dach/oberste Decke 0,2, Kellerdecke/Bodenplatte 0,35, Fenster 1,3), HT danach mal 1 (ab 2009 (EnEV 2009 / GEG-Standard)), 0,7 (Effizienzhaus 55), 0,55 (Effizienzhaus 40 / Passivhaus-nah)5.
  • Nachträgliche Dämmung: U = 1 ÷ (1/Ualt + d/λ) mit λ = 0,04 W/(mK)1. Die Häkchen „Schon saniert?“ setzen Dach 16 cm, Fassade 14 cm, Kellerdecke 12 cm und Fenster auf 2-fach-Wärmeschutzglas – damit werden für jedes Baujahr die heutigen Höchstwerte bei Sanierung erreicht4. Unter „Erweitert“ können Sie die Dicken und auch eigene U-Werte eintragen.
  • Fenster nach Verglasung (Uw): Einfachverglasung 5 · 2-fach Isolierglas (alt) 2,7 · 2-fach Wärmeschutzglas 1,3 · 3-fach Wärmeschutzglas 0,917.
  • Wärmebrücken: ΔUWB = 0,1 W/(m²K) im Bestand, 0,05 im Neubau6.
  • Temperatur-Korrekturfaktor f: Außenluft 1, oberste Decke zum unbeheizten Dachboden 0,87, Kellerdecke zum unbeheizten Keller 0,5, Bodenplatte gegen Erdreich 0,36.

3. Wärmeverlust durch Lüftung

HV = 0,34 Wh/(m³K) × n × Luftvolumen

Luftwechsel n je Stunde6: Fensterlüftung, alte undichte Fenster 0,7 · Fensterlüftung (Mindestluftwechsel) 0,5 · Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung 0,5 · Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung 0,25. Bei einer Anlage ohne Wärmerückgewinnung strömt die Zuluft kalt nach, deshalb gilt dort derselbe Wert wie bei Fensterlüftung.

4. Norm-Außentemperatur Ihres Standorts

Ausgelegt wird auf einen sehr kalten Tag. Die Werte der Referenzorte sind die Postleitzahl-Werte der jeweiligen Stadtmitte aus der Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe8 (über9), auf ganze Grad gerundet, halbe Grad zur kälteren Seite. Kennen Sie Ihren Ort nicht, rechnen wir mit −12 °C, dem gerundeten Deutschland-Mittel von −11,5 °C10.

Referenzorte und Norm-Außentemperatur
OrtPLZ StadtmitteKlimakarteIm Rechner
Düsseldorf40213−6,9 °C−7 °C
Köln50667−7 °C−7 °C
Essen45127−7,1 °C−7 °C
Kiel24103−7,9 °C−8 °C
Hamburg20095−8,2 °C−8 °C
Bremen28195−8,6 °C−9 °C
Frankfurt am Main60311−9,2 °C−9 °C
Stuttgart70173−9,3 °C−9 °C
Freiburg im Breisgau79098−9,7 °C−10 °C
Hannover30159−10 °C−10 °C
Rostock18055−10,7 °C−11 °C
Berlin (Mitte)10115−11,1 °C−11 °C
München80331−11,1 °C−11 °C
Nürnberg90402−11,3 °C−11 °C
Leipzig04109−11,7 °C−12 °C
Erfurt99084−11,9 °C−12 °C
Dresden01067−12,3 °C−12 °C
Chemnitz09111−13 °C−13 °C
Augsburg86150−13,5 °C−14 °C
Hof95028−14,6 °C−15 °C
Oberstdorf87561−16,7 °C−17 °C

Zuordnung über die Postleitzahl (Näherung)

Wenn Sie Ihre Postleitzahl eingeben, schlagen wir den nächstgelegenen Referenzort vor. Dafür haben wir für jede der 717 dreistelligen PLZ-Zonen den Mittelpunkt aller zugehörigen Postleitzahl-Orte berechnet und die Luftlinie zur Stadtmitte jedes Referenzorts bestimmt. Liegt der nächste Ort höchstens 60 km entfernt, wird er automatisch gewählt und die Entfernung angezeigt. Andernfalls schlagen wir keinen Ort vor und verweisen auf die Klimakarte. Höhe und Kaltluftlagen kennt diese Zuordnung nicht: In Mittelgebirgen und im Alpenvorland kann es mehrere Grad kälter sein. Die Auswahl bleibt deshalb immer änderbar, auch auf „Eigener Wert“. Die Zuordnung ist eigene Arbeit. Sie übernimmt keine Normtabelle und nutzt nur frei lizenzierte Ortskoordinaten: Postleitzahl-Daten von GeoNames, Lizenz CC BY 4.0, abgerufen am 02.11.2026.

5. Heizlast und spezifische Heizlast

ΦHL = (HT + HV) × (Innentemperatur − Norm-Außentemperatur)

Die Innentemperatur beträgt standardmäßig 20 °C. Die spezifische Heizlast ist ΦHL ÷ Wohnfläche in W/m². Zur Einordnung im Ergebnis gelten diese Grenzen:

  • sehr gut: bis 30 W/m²
  • gut: über 30 bis 50 W/m²
  • mittel: über 50 bis 80 W/m²
  • hoch: über 80 bis 120 W/m²
  • sehr hoch: über 120 W/m²

Zum Vergleich zeigt der Rechenweg im Rechner auch den Tabellenwert der VdZ-Fachregel für Ihr Baualter11.

6. Von der Heizlast zur Wärmepumpe

Leistung WP = (ΦHL + Personen × 0,25 kW) × 24 ÷ (24 − Sperrzeit in h)

Der Zuschlag für Warmwasser beträgt 0,25 kW je Person12. Der Faktor 24 ÷ (24 − t) gleicht Stunden aus, in denen der Netzbetreiber die Wärmepumpe sperrt13. Seit 2024 wird meist nur noch gedimmt statt abgeschaltet14, deshalb steht die Sperrzeit standardmäßig auf 0 h. Das Ergebnis runden wir auf 0,1 kW auf. Vergleichen Sie im Datenblatt die Heizleistung bei Ihrer Norm-Außentemperatur, nicht die Nennleistung.

7. Gegenprobe über Ihren bisherigen Verbrauch

Heizlast ≈ (Verbrauch × Heizwert × Nutzungsgrad − Warmwasser) ÷ Vollbenutzungsstunden

Heizwert: Erdgas 11 kWh/m³, Heizöl 10 kWh/l. Nutzungsgrad des alten Kessels: Brennwert 0,9, Niedertemperatur 0,8, Konstanttemperatur 0,7. Warmwasser 500 kWh je Person und Jahr15. Vollbenutzungsstunden standardmäßig 1.800 h. Die Spanne im Ergebnis rechnet mit ±300 h16.

Geben Sie einen Verbrauch ein, stützt sich die Empfehlung auf Ihren Verbrauch, denn er bildet Ihr echtes Haus und Ihr Heizverhalten ab. Sie können auf die Gebäudedaten zurückschalten. Weichen beide Wege um mehr als 25 % voneinander ab, weisen wir darauf hin. Dann stimmt oft eine Angabe nicht, oder es wurde nur ein Teil des Hauses beheizt.

Wofür das Ergebnis taugt und wofür nicht

  • Es ist ein Richtwert für die Vorplanung und für das Gespräch mit Fachbetrieben. Für Förderanträge, den hydraulischen Abgleich und die endgültige Auslegung braucht es eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1.
  • Gedacht für Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser. Mehrfamilienhäuser folgen später. Ab etwa 30 kW empfehlen wir eine genauere Methode18.
  • Nicht berücksichtigt sind Aufheizreserven, besondere Grundrisse, Wintergärten, Anbauten mit anderem Baujahr und Räume mit deutlich höherer Temperatur.
  • Ihre Angaben bleiben in Ihrem Browser. Gespeichert wird nichts, nur der Link enthält Ihre Eingaben, wenn Sie ihn teilen.

Quellen

  1. 1. BMWi/BMI: Bekanntmachung der Regeln zur Datenaufnahme und Datenverwendung im Wohngebäudebestand vom 8.10.2020 (BAnz AT 04.12.2020 B1), Tabellen 2 und 3, Nr. 3.3 (amtlich, abgerufen 02.11.2026)
  2. 2. Bekanntmachung der Regeln zur Datenaufnahme im Wohngebäudebestand (EnEV 2007), Tabelle 1 Nr. 1a: Fensterfläche pauschal 20 v. H. der Wohnfläche (amtlich, abgerufen 02.11.2026)
  3. 3. Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, vormals GEG), Anlage 1: Referenzgebäude Wohngebäude (amtlich, abgerufen 02.11.2026)
  4. 4. GModG (vormals GEG) Anlage 7: Höchstwerte U bei Änderung bestehender Gebäude (Wand 0,24, Fenster 1,3, Dach/OGD 0,24, Kellerdecke 0,30) (amtlich, abgerufen 02.11.2026)
  5. 5. KfW: Effizienzhaus – H′T höchstens 70 % (EH 55) bzw. 55 % (EH 40) des Referenzgebäudes (amtlich, abgerufen 02.11.2026)
  6. 6. Jagnow/Wolff: Berechnung der Heizlast (Manuskript für Recknagel/Sprenger Taschenbuch, 2020) – ΔU_WB, n_min, f-Faktoren, Tafeln 0-6/0-7/0-12 (Fachliteratur, abgerufen 02.11.2026)
  7. 7. Energie-Wiki: Temperatur-Korrekturfaktoren nach DIN V 4108-6 (Tab. D.2): oberste Geschossdecke 0,8 (Fachliteratur, abgerufen 02.11.2026)
  8. 8. Bundesverband Wärmepumpe: Klimakarte (Norm-Außentemperatur je PLZ nach DIN/TS 12831-1) (Verband, abgerufen 02.11.2026)
  9. 9. Rechenportal: Norm-Außentemperatur für deutsche Städte (Werte aus der BWP-Klimakarte, abgerufen dort 24.09.2026) (Fachportal, abgerufen 02.11.2026)
  10. 10. ITG/REHAU: Berechnung der Normheizlast nach DIN EN 12831:2018 – Vergleich alter/neuer Auslegungstemperaturen, Mittelwert −11,5 °C (Fachliteratur, abgerufen 02.11.2026)
  11. 11. VdZ: Fachregel „Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand“, Tabelle 1 (Heizlast in W/m² nach Baualter und Fläche) (Verband, abgerufen 02.11.2026)
  12. 12. Solarbayer Planungshilfe Wärmepumpen: Warmwasser ≥ 0,25 kW je Person; Sperrzeit L = Q · 24/(24 − t) (Hersteller, abgerufen 02.11.2026)
  13. 13. DEEA: Wärmepumpen – Sperrzeiten und Sondertarife (Sperrzeitfaktor 24/(24 − t), 3 × 2 h → 1,33) (Fachportal, abgerufen 02.11.2026)
  14. 14. Bundesnetzagentur: § 14a EnWG – seit 1.1.2024 Dimmen auf mind. 4,2 kW statt Abschalten (amtlich, abgerufen 02.11.2026)
  15. 15. BürgerNetzwerkSolar Worms: Die Wärmepumpe im Einfamilienhaus (Praxisleitfaden in Anlehnung an VDI 4645/4650, März 2026) – Abschn. 4 und 12 (Fachportal, abgerufen 02.11.2026)
  16. 16. TGA Fachplaner 12/2023: Die Heizlast im Bestand mit Augenmaß ermitteln (Verbrauchsverfahren 1.900 h, η 75 %) (Fachliteratur, abgerufen 02.11.2026)
  17. 17. Verbraucherzentrale RLP: Fenster (Uw 2-fach-Wärmeschutz ≈ 1,1–1,3; 3-fach ≈ 0,8–1,0 W/(m²K)) (Verband, abgerufen 02.11.2026)
  18. 18. BWP Heizlastrechner: ab 30 kW genauere Ermittlungsmethoden (Verband, abgerufen 02.11.2026)

Was die Ergebnisse bedeuten

Heizlast (kW)
Die Wärmeleistung, die Ihr Haus am Auslegungstag braucht, um warm zu bleiben.
Spezifische Heizlast (W/m²)
Die Heizlast geteilt durch die Wohnfläche. So lassen sich Häuser unterschiedlicher Größe vergleichen.
Empfohlene Wärmepumpen-Leistung (kW)
Die Heizleistung, die die Wärmepumpe mindestens bringen sollte – inklusive der Reserven aus Schritt 4.
Einordnung
Eine verständliche Einstufung Ihres Hauses, damit Sie das Ergebnis besser einschätzen können.

Grenzen des Rechners

Das Ergebnis ist ein Richtwert für die Vorplanung und für Gespräche mit Fachbetrieben. Für die endgültige Auslegung der Wärmepumpe und den hydraulischen Abgleich braucht es eine raumweise Heizlastberechnung durch einen Fachbetrieb oder eine Energieberatung.

Mehr zur Methodik und zu unseren Quellen